Thomas Penneke - Strafverteidiger

Grundlagen der Anwaltsvergütung

Die Höhe der anwaltlichen Vergütung ergibt sich entweder aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder aus einer Vergütungsvereinbarung.

Vergütungsvereinbarung
Gesetzliche Gebühren

Vergütungsvereinbarungen sind anstatt der Abrechnung der gesetzlichen Gebühren immer möglich. Es sind jedoch die Regelungen der §§ 49b BRAO und 3a ff. RVG zu beachten. In gerichtlichen Verfahren können die gesetzlichen Gebühren jedoch nicht durch Vereinbarungen unterschritten werden. Die Vereinbarung einer höheren als der gesetzlichen Vergütung ist jederzeit möglich.

Je nach Umfang des Falls bei einer Pflichtverteidigung wird ein Zusatzhonorar fällig. Hierüber kläre ich Sie umfangreich bei Mandatierung auf.

In jedem Fall verlange ich einen Vorschuss für mein Tätigwerden, der bei der Endabrechnung angerechnet wird.

Das Rechtsanwatsvergütungsgesetz besteht zunächst aus dem Gesetzestext und dem Vergütungsverzeichnis. Der Gesetzestext enthält die allgemeinen gebührenrechtlichen Vorschriften. Im zivil-, verwaltungs- und sozialrechtlichen Bereich berechnen sich die Gebühren nach dem Gegenstandswert. Durch dieses System aufwandsunabhängiger Vergütung soll die so genannte Quersubventionierung gewährleistet werden. Mandate mit hohem Gegenstandswert sollen finanziell den im Verhältnis hohen Arbeitsaufwand bei Mandaten mit geringem Gegestandswert ausgleichen.  Mehr Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer.

In jedem Fall verlange ich einen Vorschuss für mein Tätigwerden, der bei der Endabrechnung angerechnet wird.